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Arten der Lebensversicherung

Die Lebensversicherung ist eine finanzielle Absicherung, womit man sich sogar vor zwei Risiken schützen kann, und zwar vor dem Alter und vor einem Todesfall. Diese sind zwei ganz unterschiedliche Risiken, sogar gegenseitige Risiken, die aber in einer einzigen Lebensversicherung zusammengeschlossen werden können.
 
Nach dem Risiko unterscheidet man in Rahmen der Lebensversicherung vier verschiedene Arten:

1. Die Risikolebensversicherung ist die finanzielle Absicherung des Todes. In dem Vertrag wird eine Zeitdauer vereinbart innerhalb deren der Versicherungsfall eintreten muss, damit die Bezugsberechtigten – Familie, Verwandte, Freunde oder gar eine Versicherungsgesellschaft, wenn die Summe als Trägertarif für eine oder mehrere Versicherungen genutzt wird – ihre Leistungen bekommen. Diese Leistung ist eine bestimmte Summe, die den Namen Todesfallsumme trägt.

2. Die Rentenversicherung ist dagegen die Lebensversicherungsart, die vor den finanziellen Sorgen in dem Alter schützen soll. Diese wird auch Erlebensversicherung genannt und sollte mit der gesetzlichen Rentenversicherung nicht verwechselt werden. Nach dem Austritt aus dem beruflichen Leben will man die Minuten genau so genießen, wie auch vorher, ohne jegliche Einschränkungen, und genau darum sollte man eine neue Geldquelle suchen. Die Rente wird nach einem vereinbarten Datum oder Alter ausgezahlt, das in der ausgewählten Form, also einemalige Kapitalzahlung oder monatliche Auszahlung, die sogenannte Leibrente.

3. Die kapitalbildende Lebensversicherung ist schon eine Mischversicherung, wobei alle zwei Risiken gleichzeitig abgesichert werden können. Das bedeutet aber nicht, dass man zweimal Leistungen bekommt, sondern nur bei dem ersten Versicherungsfall, der eintritt. Bei Tod bekommen die Bezugsberechtigten ihre Todesfallsumme ausgezahlt, bei der Erreichung eines Alters bekommt der Versicherungsnehmer selbst die Rente ausgezahlt.
4. Die fondsgebunden Lebensversicherung ist auch eine Mischung zwischen Versicherung und Sparvorgang, wie die vorherige Art. Fast alle Einzelheiten sind gleich, es unterscheidet sich nur die Geldanlage, hierbei wird das Geld in Investmentfonds angelegt.

Die Lebensversicherung ist eine der wichtigsten finanziellen Absicherungen, wobei man zahlreiche Möglichkeiten und Variationen nutzen kann. Eine kapitalbildende Lebensversicherung gehört zu den klassischen Versicherungsprodukten, die im Zusammenhang mit der privaten Altersvorsorge abgeschlossen werden, sicher nicht zuletzt auch deshalb, da sie als sehr sichere Produkte gelten. Vom Grundprinzip her ähneln kapitalbildende Lebensversicherungen einem Sparbuch oder einem Sparplan. Während der Ansparphase zahlt der Versicherungsnehmer regelmäßig Beiträge ein oder leistet eine einmalige größere Einzahlung. Dieses Kapital wird verzinslich angelegt und zu einem bestimmten, vertraglich vereinbarten Zeitpunkt an den Versicherungsnehmer ausbezahlt. Neben dem Erlebensfall sehen kapitalbildende Lebensversicherungen allerdings meist auch eine Todesfallleistung vor, was bedeutet, dass das angesparte Guthaben an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Solche Lebensversicherungen, die sowohl den Erlebens- als auch den Todesfall absichern, werden auch als gemischte Lebensversicherungen bezeichnet. Die Ablaufleistung der Lebensversicherung, also die Summe, die von der Versicherung ausbezahlt wird, besteht aus einem sicheren und einem unsicheren Teil. Der sichere Teil umfasst die vereinbarte Versicherungssumme sowie die garantierte Mindestverzinsung, der unsichere Teil beinhaltet mögliche Überschüsse, die zwar erwartet werden, jedoch nicht garantiert werden können."

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